RM 2016: Großes Wochenende im Bad Nauheimer Waldstadion

LSC mit zwei Regionalmeistertiteln
500 Leichtathleten aus 9 Kreisen der Region Rhein-Main fanden sich im Waldstadion ein, um ihre Regionalmeister in fast allen gängigen Disziplinen zu ermitteln (außer Hindernis und Langstrecke, Hammerwurf freitags schon in Gelnhausen). Allein 30 Kampfrichter und Helfer vom LSC, viele aus dem Kreis, sowie aus den anderen Kreisen (insgesamt über 60) sorgten für einen geregelten Ablauf. Das geniale Wettkampfbüro mit den Rendelern Torben Wick, Espen Wick, Julius Faust, sowie den LSC-lern Lilly Gerstner und Lorenz Hirsch hatte die Situation jederzeit im Griff. Dazu sei anzumerken, dass Espen zwischendurch mal schnell im 110m-Hürdenlauf den Regionaltitel holte. Das Start-Ziel-Team vom TSV Friedberg-Fauerbach mit Startordnerin Eva Langstrof (LSC) hatte immer den Durchblick; der Stadionsprecher Andreas Leschert (Bruchköbel) führte gekonnt durch den Wettkampftag, und das bewährte LSC-Gastro-Team sorgte für Essen und Trinken, musste dann aber für Sonntag noch mal Kuchen nachlegen; leider hieß das: Immer dieselben Leute backten bis zu 8 Kuchen!
Im Vorfeld konnte man die Stadt Bad Nauheim überzeugen, die Laufbahn und Segmente einer gründlichen Reinigung zu unterziehen, was sehr kurzfristig gelang, aber mit viel Man-Power des LSC verbunden war (alle Hochsprung- und Stabhochsprunganlagen mussten komplett abgebaut, hinter die Absperrung transportiert und später in den Segmenten wieder aufgebaut werden). Der Lohn war Anerkennung von allen Seiten für die fast „neue“ rote Anlage und Dank an die Stadt Bad Nauheim. Die Siegerehrungen im Blumenambiente erfolgten zeitnah und wurden gerne durch Bürgermeister Armin Häuser, Magistratsmitglied Armin Kreuter und Sportausschussvorsitzenden Klaus Englert durchgeführt. Am Ende eines langen Wochenendes konnte Kreisvorsitzende Karin Scheunemann zusammen mit dem Wettkampfleiter der Regio, Harry Weisskirchen vom LSC, eine positive Bilanz ziehen, denn auch der Wettergott ließ die angekündigten Tiefs vorbeiziehen.
Sportlich gab es durchaus einiges auf der Habenseite, obwohl man doch auf etliche Leistungsträger verzichten musste. Natascha Petzold wusste mit dem Titel über 800 in 2:37,99min, sowie Bestweite im Weitsprung mit 4,54m (Rang 5) zu gefallen; die 100m sprintete sie in 14,46sec, was aber nicht fürs Finale reichte.
Timo Langstrof in der Klasse MU18 holte schon am Freitag in Gelnhausen den Titel im Hammerwurf mit neuer persönlicher Bestleistung und Kreisrekord (32,66m); auch im Diskus (32,39m) und Speerwurf (45,35m, Rang 3) standen für ihn neue Werte zu Buche, im Kugelstoßen kam er auf 10,10m und damit auf Rang 7.
Paul Schröder (M15), steigerte sich in seinem erst dritten Wettkampf im Diskuswurf auf 30,95m Dafür musste er sich im Kugelstoßen mit 8,93m zufriedengeben, was nicht fürs Finale reichte.
Celine Peukert kam im Hochsprung der Klasse U18 mit übersprungenen 1,39m dicht an ihre Bestleistung (1,42m) heran und damit auf Platz 8; den 100m-Sprint beendete sie im Vorlauf in 14,32sec.
Hannah Wintershoff, ebenfalls U18, kam im Weitsprung nach längerer Wettkampfpause auf ansprechende 4,34m, den Hürdenlauf begann sie sehr ordentlich, kam aber ins Straucheln und musste aufgeben.
Justus Grüsing (U18) haderte ein wenig mit der Technik, sowohl im Hochsprung als auch im Speerwerfen: 1,74m dreimal knapp gerissen, deshalb „nur“ 1,70m und Rang 6; nach ordentlichen 36,92m landete ein toller Speerwurf deutlich über der 40m-Marke, aber knapp außerhalb des Sektors. So blieb am Ende nur Rang 7.
Am Ende der zwei Tage konnten Veranstalter und Ausrichter nicht nur auf Rekordbeteiligung zurückblicken, das Lob von allen Seiten für die reibungslose Abwicklung und die stimmungsvolle Ausgestaltung der Veranstaltung ist sicherlich Genugtuung und Ansporn für die Zukunft.
Wer sich ein Bild machen möchte, kann dies über www.chuc.de erreichen, dort sind 140 Fotos vom Wochenende zu sehen.
