Deutsche Seniorenhallenmeisterschaften in Erfurt
Die Deutschen Senioren Hallenmeisterschaften mit Winterwurf mit Teilnehmern aus über 500 Vereinen fanden im Thüringischen Leichtathletikverband einen bewährten und kompetenten Ausrichter. Daß die Dopingproblematik bis in den Seniorenbereich vorgedrungen ist, zeigte die Tatsache, daß der DLV in fast allen Wettbewerben Kontrollen durchführte.
Für Technikerin Birgit Wielitsch (AK W50) vom LSC Bad Nauheim waren diese Meisterschaften die erste große Herausforderung in der neuen Saison.
Für drei Wurfdisziplinen hatte sie sich qualifiziert verbunden mit dem Ziel, die eigenen Bestleistungen zu erreichen, bzw. zu verbessern. Dass die in die Altersklasse W50 nachgerückten Konkurrentinnen mit langjähriger Wurferfahrung die vorderen Plätze belegen würden, stand dabei außer Frage.
Der Wettkampf verlief jedoch nicht in die gewünschte Zielrichtung. Nach zaghaftem Beginn in den beiden ersten Versuchen des Diskuswerfens, landete die Scheibe im dritten Versuch des Vorkampfs nahe der 30m-Marke, was ein Weiterkommen garantiert hätte. Leider lag die Aufschlagstelle des Geräts knapp außerhalb des Sektors. Ein für sie enttäuschender 11. Platz (22,70m) war das Endergebnis.
Beim anschließenden Kugelstoßen überstand die LSClerin den Vorkampf. 9,66m und ein 8. Platz standen schließlich zu Buche, ein zufriedenstellendes Ergebnis angesichts der Tatsache, dass die ersten 6 Teilnehmerinnen über 11m kamen.
Das Hammerwerfen am zweiten Tag der Meisterschaften brachte nicht den erhofften Erfolg. Nach dem Vorkampf stand mit 23,29m (10. Platz) für Birgit das Aus fest. Für sie war es in diesem Augenblick auch nicht tröstlich, daß sie mit konstanten Trainingswürfen um 29m ohne weiteres auf dem 7. oder 8. Platz hätte landen können. Aber nach einem halben Jahr Training mit dem neuen Gerät fehlt eben noch die Konstanz.
Die ersten drei Teilnehmerinnen dieses Wettbewerbs warfen übrigens über 42m, davon die Seniorenweltmeisterin allein 45,06m.
