DLV Jugend U16 Blockwettkampfmeisterschaften
18. Platz für Timo Langstrof

Die Teilnahme an den Deutschen Jugend U16 Blockwettkampfmeisterschaften in Mönchengladbach war für Timo Langstrof (M14) vom LSC Bad Nauheim nicht nur Lohn für ein zielorientiertes Training, sondern auch Gelegenheit, neue Wettkampferfahrungen zu sammeln bezüglich disziplinbezogenen Leistungsstands und körperlicher Entwicklung der Konkurrenz.
Unter den zum Mehrkampfblock WURF (100m-80mHürden-Weit-Kugel-Diskus) angetretenen 24 Teilnehmern, eingeteilt nach Quali- Punktzahl in zwei Riegen, rangierte Timo zwar nach der Meldeliste lediglich an 23. Position, in der Endabrechnung aber erschien sein Name auf dem 18.Rang (2.517 P), ein erfreuliches Ergebnis bei einer nationalen Veranstaltung insoweit, als er damit nur um einen Punkt hinter dem 17. und um 4 Punkte hinter dem 16. lag.
Der Wettkampf im Einzelnen: im Diskuswerfen erzielte er nach 31,04m und einem Fehlversuch beruhigende 34,94m im dritten Durchgang. Mit dieser Weite nahm er nach der ersten Disziplin immerhin den zweiten Rang in seiner Riege ein.
Den anschließenden 80m Hürdenlauf beendete er in neuer persönlicher Bestzeit von 13,40s.
Im Weitsprung, der für ihn mit 5,18m notiert wurde, mußte er zur Kenntnis nehmen, daß man in der AK M14 bundesweit durchschnittlich 5,60m und mehr zu springen hatte, um eine vorteilhafte Punktzahl für das Gesamtergebnis zu erreichen.
Der 100m Sprint wurde von Athlet und Trainer schnell als mißlungene Disziplin abgehakt, denn mit 13,14s blieb Timo deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Blieb noch das Kugelstoßen: hier schockierten nicht nur die Weiten der übrigen Mehrkämpfer (Normalweiten zwischen 10,70m und 13,90m), sondern auch schauerartig hereinbrechender Starkregen das Geschehen, so daß es zunächst nach einem Abbruch aussah. Schließlich wurde der Wettkampf unter widrigen Ring- und Platzbedingungen fortgesetzt. Alle restliche Energie mobilisierend kam Timo schließlich auf 10,12m, bei einer Bestweite von 10,45m.
Die beiden anderen Hessen schienen, was schon im Vorfeld zu vermuten war, bessere Karten in der Hand zu haben: der Altenstädter Maximilian Wagner (jetzt TV Gelnhausen) wurde Siebter (2.691 P), der nach seiner Vorleistung (2.767 P) auf dem dritten Platz liegende Hessenmeister Florian Hanz (LG Dornburg) jedoch mit rund 200 Punkten Verlust lediglich Vierzehnter (2.569 P).
